Unsere Lieblinge: Tipps für Reisen mit (Klein-)Kind

Unsere Lieblinge: Tipps für Reisen mit (Klein-)Kind

Fernreisen mit Kind – manche Eltern kriegen schon beim Gedanken daran Alpträume. Sorgen über stundenlange Anreise, Zeitverschiebung, Krankheiten, Essen, Straßenverkehr, Klima – da sammelt sich so einiges an, was schon vor Reisebeginn schlaflose Nächte bei den Erwachsenen verursachen kann.
Titus ist zum ersten Mal mit knapp sechs Monaten per Flugzeug auf einen anderen Kontinent gereist, seitdem sammelt er Stempel im Pass wie andere Kinder Fußballbildchen. Ohne, dass wir je Stress oder Probleme hatten – ganz im Gegenteil!

Immer wieder werde ich deshalb gefragt, wie wir z.B. Langstreckenflüge überstehen, ohne dass das Kind stundenlang brüllt. Deshalb möchte ich auf dieser Seite alle Tipps und Ideen sammeln, die eine Reise für alle Beteiligten entspannt und vor allem spannend machen soll, denn: „Der Weg ist das Ziel“, und die Reise selbst gehört zum Urlaubserlebnis dazu!
Und wer noch mehr unschlagbare Vorschläge hat: immer her damit!

1) Mit Kind im Flugzeug: Wie unterhalte ich den kleinen Fluggast am besten?
Hier sind meine ultimativen Tipps, wie man einen langen Flug mit Kind übersteht (gilt natürlich für Zug-/Bus- oder Autoreisen auch!).
Ich packe für Titus jedes Mal seinen eigenen Reise-/Wanderrucksack, und er darf ihn dann erst im Flugzeug öffnen. Bewährt haben sich darin:

  • Aufkleber (kann man prima ans Flugzeugfenster kleben)
  • Knetmasse
  • Malbuch mit Stiften (gibt’s aber manchmal auch im Flieger in der Kinderspieltasche)
  • kleine Autos/Figuren/Knicklichter/Luftballons…
  • sog. Activity-Books (englisch oder deutsch), z.B.
  • ein nagelneues Duplo-Spielset, passend zur Reise mit Flugzeug:
  • ein neues Bilderbuch – mit den Wimmelbüchern von Rotraut Berner hat sich Titus zum Beispiel stundenlang beschäftigt:



  • oder passend zur Reise das „Wieso? Weshalb? Warum? Flughafen“-Buch, das gehört bei uns zur Standard-Leseausstattung:
  • mp3-Player mit Hörbüchern, Kindermusik etc. (wir benutzen zum Abspielen einen alten mp3-Player)
  • passende Kinderkopfhörer:

    Für kabelloses Hörvergnügen gibt’s die auch mit Bluetooth- oder WLAN-Funktion
  • Leckereien: Tierkekse, Gummibärchen, Apfelchips,… – es gibt aber auch Nachfrage beim Bordpersonal immer noch einiges an Snacks!
  • Trinkflasche, denn an Bord sollte viel getrunken werden (Tipp: Kinder bis zum 4. Geburtstag dürfen eine gefüllte (!) Wasserflasche mit durch die Sicherheitsschleuse nehmen)
  • Schmusetier/Kuschelkissen/-decke
  • Bei langen Flügen (über Nacht) sind wir große Fans von einem aufblasbaren Kissen für den Fußraum. Darauf schläft es sich selbst in der Economy-Klasse eindeutig besser als ohne, das findet nicht nur der Junior.
  • Für lärmempfindliche Kinder: Ohrstöpsel (helfen auch beim Druckausgleich)

     

    Und zu guter Letzt, für absolute Notfälle: ein (ausrangiertes?) Tablet mit ein paar Spiele-Apps (eine Übersicht über gute und kindertaugliche Apps findet man beim Deutschen Jugendinstitut) und Streaming-Dienst-Downloads drauf, wie z.B.

  • Zum Anschauen: Tierdokus, Bobo Siebenschläfer, Peppa Wutz,…
  • Zum Spielen: Fiete, hamham, Tierstimmen, KlangDings, „Meine 1. App“, Sesamstraße,…

Damit ist der Rucksack nun wirklich voll! Eine Garnitur Wechselkleidung (für Eltern und Kind) kommt noch ins elterliche Handgepäck, denn sollte an Bord direkt nach dem Start bereits ein Malheur passieren, möchte man nicht die folgenden zwölf Stunden wahlweise in nassen/schmutzigen Klamotten oder in der Unterhose im Flugzeug sitzen.

Derart ausgerüstet sind wir bislang immer problemlos um die halbe Welt geflogen, ohne dass jemals schlechte Stimmung aufkam!

2) Papierkram: Beim Reisen mit Kind zu beachten

Solltet Ihr je mit Euren Kindern alleine, d.h. ohne den dazugehörigen Vater (oder die Mutter) unterwegs sein: sichert Euch für den Grenzübertritt ab, indem Ihr vom Erziehungsberechtigten ein Formular unterschreiben lasst, indem er sein Einverständnis zu dieser Reise erteilt. Ich wurde im April am Flughafen in München von einem recht verschnupften Grenzbeamten sanft darauf hingewiesen, dass er mich ohne so ein Formular eigentlich nicht alleine mit Titus ausreisen lassen dürfte… Seitdem liegt diese Einverständniserklärung (Vordrucke dafür finden sich beim ADAC) immer mitsamt Pass in unserer Reise-Schublade!

Und falls das Kind bzw. die Kinder mal ganz alleine, mit Schule, Sport-/Musikverein oder mit den Großeltern verreisen wollen: auch dafür braucht’s für Grenzübertritte eine Erlaubnis der Erziehungsberechtigten!

3) Packlisten: Was muss in den Koffer
–> folgt demnächst


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