Unser Wochenende: Abschiedsparty!

Unser Wochenende: Abschiedsparty!

Freitag:

Ich zähle heute den Freitagabend einfach schon zum Wochenende dazu, einfach, weil ich gerne von dem netten Abend erzählen möchte!
Wir haben dank guter Kontakte zum angehenden neuen Chefdirigenten des Singapore Symphony Orchestras kurzfristig zwei Karten für das Konzert am Abend bekommen und durften im großen Saal der Esplanade Tschaikowskys 6. Symphonie und Korngolds Violinkonzert lauschen. In der Pause gab es einen Prosecco, ganz clever von uns vorbestellt und unverkennbar mit Namensschildchen auf der Balustrade vor dem Konzertsaal auf uns wartend.

Leonidas Kavakos und Hans Graf bekamen am Ende rauschenden Applaus, der kaum enden wollte.

Da ich Hunger hatte, schlossen wir uns dem Dirigenten, seiner Frau, dem extra eingeflogenen Salzburger Konzertmeister, dem Solisten und ein paar anderen Konzertliebhabern an und verbrachten einen geselligen Abend in der Bar, mit Blick auf die hell erleuchtete Marina. Eine illustre Runde, in der wir viel Spaß hatten – und uns am Ende alle eine gute Heimreise nach München wünschten.

Samstag:

Ich nutze den freien Vormittag, um weiter im Küchenschrank aufzuräumen. Roggenmehl-, Haferflocken- und Brotgewürz-Reste werden kurzerhand zu zwei Brotlaiben verarbeitet.

Als die Maklerin mit einem Interessenten kurz darauf zur Wohnungsbesichtigung vorbeischaut, schnuppert sie höchst erfreut – frisches Brot riecht eben einfach toll.
Ich widme mich nebenbei dem Aussortieren der Dinge, die leider nicht im Container mit zurück reisen dürfen.

Norman sitzt derweil am Laptop und arbeitet am neuen Reiseblog (Link folgt demnächst!), Titus kommandiert unsere Perle durch die Wohnung ist schon „sooooo aufgeregt, ich halte es kaum noch aus!“.

Denn am Nachmittag steigt unsere Abschiedsparty! Voll bepackt fahren wir mit dem Aufzug in den fünften Stock.

Dort befinden sich mehrere „Freiluft-Essbereiche“ und natürlich auch der Pool.

Da wir alle Gäste gebeten haben, selbst Geschirr/Besteck/Getränke/Gläser und einen Beitrag für das Büffet mitzubringen, haben wir kaum Arbeit mit der Vorbereitung – und die Auswahl an Leckereien ist groß.

Bald herrscht Biernotstand, doch zum Glück ist der Supermarkt gleich gegenüber und hat auch noch bis 22 Uhr geöffnet. An mir rauschen die knapp acht Stunden des Festes geradezu vorbei, bei vielen Gesprächen vergeht die Zeit wie im Nu. Ein Highlight ist der Moment, als wir ein besonderes Abschiedsgeschenk überreicht bekommen:

Obwohl wir auch chinesische, indische, pakistanische, dänische und Singapurer Freunde haben, ist der Großteil tatsächlich deutsch – und versteht sich prächtig.

Die vielen Kinder sind den ganzen Nachmittag/Abend mit sich selbst beschäftigt, Titus sehe ich nur hin und wieder vorbeiflitzen, während er sich ein Stück Pizza, einen Cupcake oder eine Scheibe Hefezopf in den Mund schiebt.

Auch nachdem der äußerst korrekt arbeitende Sicherheitsmann die Party um 22 Uhr für beendet erklärt, findet sich noch ein kleines Grüppchen in unserer Wohnung zusammen und arbeitet hart an der Vernichtung der restlichen Getränke. Fast erfolgreich.

Und auch der Bestand an Aussortiertem hat sich dank unserer Beharrlichkeit und natürlich dank unserer Gäste beachtlich verringert. Jeder hat sich mit Lebensmitteln, Kosmetik, Adaptern oder Pflanzen eingedeckt.

Sonntag:

Da auch Titus ebenso wie wir erst kurz vor Mitternacht im Bett war, ist es heute fast 9 Uhr, bis wir aufstehen.
Wir sind heute merklich alle müde, die Party steckt uns vor allem emotional in den Knochen, denn so ein Abschied ist ganz schön aufwühlend.

Also lassen wir es ruhig angehen: Lieblingssendung gucken, …

… die Einkäufe/Souvenirs/Abschiedsgeschenke aufstapeln, …

… die frisch gereinigten Vorhänge sortieren und wieder aufhängen, …

… und aussortieren, aussortieren, aussortieren. Yoga kommt zwischendurch natürlich auch nicht zu kurz!

Die Herren machen wohlweislich einen Ausflug zum Jurong Bird Park und verbringen dort Stunden mit Vogelbeobachtung und -fütterung und auf dem Wassserspielplatz.

Wieder zuhause, muss dringend gebastelt werden.

Und dann ist schon Zeit für Abendessen, das wir aus akuter Sonntags-Faulheit im Einkaufszentrum gegenüber holen, für Badewanne, Betthupferl anhören und ins Bett gehen.


Wenn Ihr wissen wollt, wie andere Blogger ihr Wochenende verbracht haben, schaut wie immer bei den Großen Köpfen vorbei!

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