Urlaubserinnerungen: Koreanische Küche

Urlaubserinnerungen: Koreanische Küche

Nach unserem Urlaub in Korea steht heute in meinem Kochclub nun tatsächlich auch endlich einmal ein koreanische Menü auf dem Programm. Unser Neuzugang Jiwon ist eigentlich selbst keine Vegetarierin. Doch da die Warteliste aber schier endlos lang ist und es bis zu einem Jahr dauern kann, um überhaupt in den International Cooking Club Singapore (ICCS) aufgenommen zu werden, hat sie die Gelegenheit einer freien Stelle in unserem vegetarischen Ableger ergriffen -auch wenn sie selbst bereits im Vorfeld meinte, dass fleisch-, ei- und fischfreie Mahlzeiten in Korea eher Seltenheitswert hätten.

Nichts desto trotz liegen fünf ausgedruckte Rezepte bereit, als wir alle gegen 10 Uhr bei der Gastgeberin eintreffen. Ich bin froh, dass ich ihre Wohnung auf Anhieb finde, denn der Hochhauskomplex D’Leedon besteht aus insgesamt sieben Hochhäuser mit je 36 Stockwerken und einer ganzen Parkfläche in der Mitte. Bei den insgesamt über 1.700 Wohnungen gar nicht so leicht, den richtigen Eingang bzw. Aufzug zu finden!

Tatsächlich kommen aber alle relativ pünktlich, und wir legen in relativ kleiner Gruppe, zu sechst, sogleich los.

Hauptsächlich muss Gemüse geschnippelt werden, das dann entweder zu Salat verarbeitet oder in der Pfanne kurz gebraten wird. Hauptzutat in allen Gerichten ist immer Sesamöl, Sojasauce und Reisessig, diese Kombination gibt den Speisen ihren für mich inzwischen typischen koreanischen Geschmack.

Punkt 12 Uhr ist schon alles fertig – gut so, denn ich bin hungrig!
Der Salat ist knackig, die Glasnudeln mit den vielen Gemüsesorten und marinierten Pilzen bunt und lecker, die Reisbällchen sicher ein neuer Zugewinn für die Familienküche, und der koreanische Pfannkuchen mit dem Sojasaucen-Dip dazu der absolute Favorit.

Als Dessert gibt es kandierte Süßkartoffeln – ungewöhnlich, aber tatsächlich mit dem Karamell-Aroma vom geschmolzenen braunen Zucker sehr gut.

Noch schnell ein Gruppenfoto, und schon ziehen alle nach dem gemeinsamen Mittagessen wieder ihrer Wege – dass wir so pünktlich nach genau drei Stunden fertig sind, kommt selten vor!

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