Jahresrückblick 2018

Jahresrückblick 2018

Wir sind gut im neuen Jahr angekommen: Titus besucht eine neue Klasse im Kindergarten, Norman hat in der neuen Abteilung angefangen, ich bereite mich auf kommende Reisen und einen großen Arbeitsauftrag vor…

Doch zum Abschluss des vergangenen Jahres fehlt natürlich noch ein Rückblick!

Mehr ausgegeben oder weniger?
Eher weniger. Shoppen tue ich seltener bzw. kenne ich mich in der Stadt inzwischen so gut aus, dass ich besser weiß, wo ich günstig Kinderkleidung, Haushaltswaren oder Lebensmittel kaufen kann und wofür es sich lohnt, die Besucher aus Deutschland einzuspannen.
Einzig das Reisen ist mein großer Luxus, vor allem, da ich 2018 einige Male alleine mit Titus (oder gar ganz alleine!) unterwegs war.

Die teuerste Anschaffung?
Siehe oben. Gefolgt vom Tablet und vom E-Piano für Titus.
Für Yogastunden habe ich im vergangenen Jahr sicher auch über S$1.000 investiert, von den vielen Tauchgängen ganz zu schweigen.

Zugenommen oder abgenommen?
Ungefähr gleichbleibend, mit urlaubsbedingten Schwankungen.
Das figurfreundliche Schwitzen ist eindeutig weniger geworden, wir haben uns gut akklimatisiert hier!

Mehr bewegt oder weniger?
Eher mehr: mehr gelaufene Kilometer, mehr Yogastunden. Aber dafür deutlich weniger geradelt – das habe ich nämlich schändlich vernachlässigt in den letzten Monaten. Auch Schwimmen wird wohl nie meine Lieblingssportart, auch mit dem eigenen Pool im Haus. Mein Vorsatz, besser kraulen zu lernen, stagniert jedenfalls.
Immerhin waren wir in 2018 zwei Tage Skifahren und konnten in Neuseeland wenigstens ein paar Mal die Wanderstiefel schnüren!

Haare länger oder kürzer?
Länger und lockiger. Mein letzter Friseurbesuch liegt schon fast ein Jahr zurück, und zum Glück halten meine Haare so einen langen Zeitraum bis zum nächsten Spitzenschnitt gut aus. Durch das kalkfreie Wasser in Singapur und die hohe Luftfeuchtigkeit sind die Haare viel weicher und ringeln sich ungehindert.

Das leckerste Essen?
Ui, schwierig. Ich habe so gut gegessen! Und so vielfältig. Dank meines Kochclubs habe ich so viele fantastische Gerichte kennengelernt. Besonders schmackhaft war das indische Streetfood. Wir haben neue Restaurants ausprobiert (besonders toll: Tippling Club), und bei Stadtführungen zum Thema Essen habe ich unheimlich viel Neues entdeckt. Mit meiner Leidenschaft für Popiahs habe ich inzwischen sogar Norman angesteckt. Die gesamte asiatische Küche steckt voller Überraschungen, und ich weiß jetzt schon, dass das neue Jahr nicht ausreicht, um alles davon zu probieren!

Das beeindruckendste Buch?
Gelesen habe ich 2018 insgesamt 57 Bücher, ein paar weniger als sonst. Am nachhaltigsten beeindruckt haben mich davon:
– Neujahr (Juli Zeh)
– Nullzeit (Juli Zeh)
– Alle Toten fliegen hoch, 1-3 (Joachim Meyerhoff)
– Macht (Karen Duve)
– Crazy Rich Asians (Kevin Kwan)
Das letzte war ein guter Schmöker, der mich über so einige Details aus dem Leben der Reichen und Schönen in Singapur erleuchtet hat.

Der ergreifendste Film/die beste Serie?
Filme gucke ich praktisch gar nicht, im Kino war ich kein einziges Mal.
Dafür habe ich tolle Serien auf Netflix gesehen, die besten davon:
– The Good Place 1-2
– Modern Family 1-8
– The Crown 1-2
– Jane the Virgin 1-4
– Orange is the New Black 6
– Stranger Things 1-2
– Suits 1-5
– The Letdown 1
Alle davon so gut, dass ich viel zu viel Zeit vor dem Bildschirm verbracht habe!

Bereiste Länder?
Thailand (Januar, Dezember)
Indonesien: Bintan (Februar, April), Bali (Mai, August), Lombok (August)
Malaysia (Mai, Juli)
China (Juni)
Kambodscha (August)
Deutschland (März, September)
Österreich (September)
Neuseeland (November)

Der hirnrissigste Plan? 
Den Kauf und vor allem den Transport unserer heißgeliebten Ganesh-Statue würde ich beim nächsten Mal definitiv anders abwickeln.

Die schönste Unternehmung?
Drei Wochen im Camper Van waren eine tolle Erfahrung. Sicher eine der schönste Reisen 2018.
Angkor Wat zu sehen, hat mir einen langgehegten Traum erfüllt.
Bali ist meine Herzensinsel und ich freue mich schon jetzt auf meinen vierten Besuch dort.
Insgesamt waren alle Reisen eine Bereicherung!

Die gefährlichste Unternehmung?
Da Tauchen per definitionem zu einer „Risiko-Sportart“ gehört, zählen wohl sämtliche 24 Tauchgänge dazu.
Unsere Bali-/Lombok-Reise im August, während der Vulkan Rinjani ein wenig bebte, sorgte jedenfalls für deutlich mehr Nervenkitzel bei Familie und Freunden.

Die meiste Zeit verbracht mit …?
Dem Sohnemann, dem Göttergatten und mir selbst!

Die schönste Zeit verbracht mit …?
Sämtlichen Besuchern! Wir freuen uns wirklich über jeden, der die weite Anreise in Kauf nimmt und Tage oder Wochen bei uns verbringt. Den Alltag miteinander zu teilen, ist das schönste überhaupt, und ich liebe es immer wieder, Singapur-Neulingen die Stadt zu zeigen.
Umgekehrt wird mir immer noch ganz warm um’s Herz, wenn ich an die vielen Begegnungen bei unseren Heimatbesuchen denke: danke für die Gastfreundschaft, die Zeit und den Familienzusammenhalt!

Vorherrschendes Gefühl 2018?
Zufriedenheit. Wir haben uns mit unserem neuen Zuhause bestens arrangiert, die Entscheidung für Singapur war nach wie vor richtig.
Stolz, dass wir das Leben in Asien so gut meistern.
Dankbarkeit, dass wir so viele Länder und Orte entdecken dürfen und unser Sohn in so einer Toleranzgesellschaft aufwachsen darf und sich problemlos überall verständigen kann.

2018 zum ersten Mal getan?
Mit einer Freundin Urlaub gemacht.
Authentisch indisch gekocht.
Einen gutes Jobangebot abgelehnt.
Alleine im Kopfstand gestanden.
Ein Auto im Linksverkehr gesteuert.

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
Ein völlig risiko- und katastrophenfreies Jahr liegt hinter uns. Deshalb musste ich hierfür lange nachdenken!
Dass wir Titus‘ Rucksack im Hotel in Khao Lak haben stehen lassen, hat mich ziemlich viele Nerven gekostet. Am Ende ist aber ja alles gut gegangen.
Der Heimatbesuch im März/April war leider von einer Kältewelle überschattet, die uns ziemlich frösteln ließ und uns böse Erkältungen beschwerte.
Dass Titus während unseres Kambodscha-/Bali-Urlaubes so lange krank war, war doof, aber er hat sich danach schnell wieder regeneriert.

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Meine Eltern für Asien begeistern. Hat geklappt!

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Reisen zum Geburtstag und zu Weihnachten – was gibt es Besseres?
Ein Klavier für Titus – endlich kann ich auch wieder in die Tasten hauen!

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
„Es war so schön bei Euch in Singapur, ich komme wieder.“

2018 war mit einem Wort …?
Horizonterweiternd.

Was bringt 2019?
Viele Besucher, viele Reisen
Ein Buchprojekt
Eine ausgiebige Reiseplanung für unsere sechsmonatige Auszeit und Ende des Jahres die Vorbereitungen für unseren Abschied aus Singapur


Hier geht’s zum Jahresrückblick 2017.

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