Rainy Days: Indoor-Spielplätze und Schlechtwetterprogramm

Rainy Days: Indoor-Spielplätze und Schlechtwetterprogramm

Eben noch habe ich von der Hitzewelle geschrieben, die Singapur heimsucht – und schon herrscht seit Sonntag Regenwetter. So ist das hier eben ohne Jahreszeiten, mal ist es eine Woche lang ungewöhnlich heiß, dann regnet es drei Tage fast ununterbrochen. Es ist sogar ein wenig kühler geworden, heute morgen zog beim Öffnen der Balkontür ein leichtes Lüftchen mit „nur“ 27°C durch die etwas wärmere Wohnung.

Titus ist schwer enttäuscht, kann er doch seine Schwimmübungen nicht fortsetzen, und dabei möchte er doch so dringend alleine schwimmen lernen. Nun müssen wir uns also für die Nachmittage ein „Schlechtwetterprogramm“ überlegen:

  • Stadtbibliothek
    Ein sehr beliebter Ausflug ist immer der monatliche Gang in die Stadtbibliothek. Dort können wir den gesamten Nachmittag damit zubringen, uns durch die Räume voller Kinderbücher zu schmökern.
  • Playdate / Kaffeeklatsch
    Wir laden uns Freunde ein (vom Kindergarten oder sonstige Bekannte mit Kindern) und verbringen einen Nachmittag mit Kaffee, Kindercappuccino und Kuchen zuhause. Das Wohnzimmer schaut hinterher meistens aus, als hätte eine Bombe eingeschlagen, aber was soll’s!
  • Basteln
    Pinterest sei Dank finde selbst ich als „Bastelmuffel“ dort immer Inspirationen (hier meine Pinnwand dazu). Unser Bastelschrank im Arbeitszimmer ist stets gut gefüllt mit Stoffresten, Klopapierrollen, Schnüren, Knöpfen, Perlen, Kartons und Stiften aller Art, so dass wir viele der Ideen umsetzen können.
    Titus hat Wassermalfarben für sich entdeckt und malt geduldig große Kunstwerke, auch die Bügelperlen sorgen nach wie vor für gute Beschäftigung.
New photo by Nadine Dietl / Google Photos
  • Backen
    Zum Glück ist mein Kind ein echter Küchenprofi. Wenn uns gar nichts einfällt, backen wir nachmittags einfach zusammen. Plätzchen, Kuchen, Muffins – mit großer Ausdauer schüttet Titus Zucker und Mehl in die Rührschüssel, überwacht die Zugabe von Eiern und Milch und rollt bis zur Perfektion Teig aus.
    Erst heute hat er gefragt, wann denn endlich wieder Zeit ist, Weihnachtsplätzchen zu backen, er hätte solche Lust darauf!
  • Indoor-Spielplatz
    Singapur ist bestens gerüstet für nasses Wetter und zu heiße Temperaturen. Über die ganze Stadt verteilt finden sich einige überdachte/klimatisierte Spielplätze, die sich meist in einem der vielen Einkaufszentren befinden. Die Eintrittspreise sind zwar meistens saftig, doch kann man über Apps wie „Fave“ hin und wieder mal ein Schnäppchen machen, wenn man ein paar Tage im Voraus bucht.
    Von uns wurden bisher getestet (und für gut befunden):
    KidsAmaze (Bericht hier)
    Pororo Park (hier)
    KidsSTOP (hier)
    Playeum (hier)
    Thyme (ehemals: Eat Play Love) Café
    Little Planet
    – Pirateland
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  • Museum
    Die Museen in Singapur bieten allesamt Kinder- und Familienprogramme an. Die meisten davon finden am Wochenende statt, doch gibt es eigentlich immer in den Ausstellungsräumen spezielle Kinderbereiche.
    ArtScience Museum (Berichte hier und hier)
    National Gallery (hier)
    Asian Civilisations Museum
    National Museum (hier)
  • Musikschule, Yoga:
    Die fest im Wochenplan verankerten Nachmittagsaktivitäten finden natürlich auch drinnen statt und machen Titus nach wie vor großen Spaß. Er liebt seine Musikschule, fiebert freitags schon immer auf den Zeitpunkt hin, an dem wir zur Musikstunde aufbrechen müssen, und kann es dort angekommen kaum erwarten, bis endlich die Tür zum Klassenzimmer aufgeht.
    Ähnlich verhält es sich mit der Yogastunde, obwohl ich den Termin am Sonntag Nachmittag nicht so ideal finde.
New photo by Nadine Dietl / Google Photos
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