Jahresrückblick: Ein Jahr Singapur – Woran Du merkst, dass Du wirklich in Singapur angekommen bist

Jahresrückblick: Ein Jahr Singapur – Woran Du merkst, dass Du wirklich in Singapur angekommen bist

Mit einem Gläschen Sekt habe ich gestern abend auf dem Balkon von Freunden schon angestoßen: ein Jahr Singapur liegt bereits hinter uns, am 1. August 2017 haben wir unser Auslandsabenteuer offiziell angetreten. Wie viel wir erlebt haben, davon zeugen wohl die mehr als 200 Einträge auf diesem Blog. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die treue Leserschaft – Schreiben macht mir nur Spaß, wenn ich weiß, dass auch jemand mitlesen möchte. Ihr seid die beste Motivation!

New photo by Nadine Dietl / Google Photos

Einerseits verging die Zeit so unheimlich schnell, wir haben viel Neues gelernt, gesehen und über uns herausgefunden. Andererseits ist das Heimatgefühl, das ich beim Gedanken an München empfinde, immer noch sehr präsent, und ich bin sehr froh zu wissen, dass wir dorthin zurückkehren werden. Wenn ich allerdings darüber nachdenke, wie gut wir uns in nur einem Jahr hier eingelebt haben, dann werde ich bei dem Gedanken, irgendwann alles hinter uns lassen zu müssen, doch ein wenig rührselig. Aber bis dahin werden noch so einige Monate vergehen; bis dahin folgt hier mein persönlicher „Jahresrückblick“:

Woran Du merkst, dass Du wirklich in Singapur angekommen bist

  • Du zuckst bei den Preisen im Supermarkt nicht mehr zusammen.
    Stattdessen hast Du durch akribische Suche herausbekommen, wo was einigermaßen bezahlbar zu bekommen ist. Obst, Gemüse und Eier besorgst Du für Centbeträge auf dem Wet Market, auch wenn Du dort kein Wort mit den Verkäufern sprechen kannst und von der Hälfte der angebotenen Gemüsesorten nicht einmal die leiseste Ahnung hast, um was es sich dabei handelt. Drogerieartikel holst Du ausschließlich in Großpackungen im Kaufhaus des Grauens (aka Mustafa) und lässt Dir von jedem Besucher aus Deutschland Kofferladungen voller Kosmetika, Duschgels und Biolebensmittel mitbringen. Denn von letzteren hast Du Dich komplett verabschiedet, als Du kürzlich einen hysterischen Anfall vor dem Supermarkt-Regal mit den Bio-Waren bekommen hast. Wenn Du trotz aller asiatischer Leckereien mal Lust auf ein gewöhnliches Käsebrot hast, das den Namen auch verdient hat, bleibt Dir entweder nur der Weg zum Schweizer Supermarkt (mit Preisen wie in München beim Dallmayr) oder Du machst Dir wöchentlich die Arbeit und fuchst Dich in die Zubereitung und Hege von Sauerteig ein. Für den Belag musst Du dann aber wirklich tief in die Tasche greifen – alles abseits von Cheddar und Scheibletten-Käse kostet soviel, dass Du überlegst, ob sich nicht stattdessen die Haltung einer Kuh auf dem Balkon lohnt. Denn die Preise für Milch und Butter sind ebenfalls astronomisch.
  • Du jammerst nicht mehr über die Temperaturen.
    Entweder hast Du Dich tatsächlich an die tropische Hitze und den Dauerschweiß gewöhnt, oder Du machst es wie die Singapurer und hältst Dich vornehmlich in geschlossenen, möglichst fensterlosen und auf Gefrierpunkt klimatisierten Räumen auf. Abends noch auf dem Balkon zu sitzen, kommt überhaupt nicht in Frage, das kann man schließlich an allen 365 Tagen des Jahres machen.
    Fallen die Temperaturen tatsächlich mal unter 28°C, machst Du es wie alle hier: Du trägst lange Hosen, schließlich ist es bitterkalt. Und Du ziehst Dir beim Betreten eines Gebäudes eine Jacke AN und beim Rausgehen wieder AUS.
  • Du drehst Deine Laufrunden lieber im Indoor-Gym als draußen.
    Außerdem hast Du verstanden, dass es tatsächlich angebracht ist, im klimatisierten Fitnessraum auf dem Laufband Deine Joggingrunde zu absolvieren, so absurd es sich anfangs anfühlen mag. Doch da Du es aus Gründen nicht schaffst, morgens um 5 Uhr im Botanischen Garten zu laufen, und jede andere Uhrzeit klimatisch bedenklich für jegliche sportliche Betätigung ist, lässt Du es eben bleiben. Die Erfahrungen der ersten Wochen, in denen Du noch nach Stunden einen knallroten Kopf hattest, Dein Kreislauf am Boden lag, Du Wasser getrunken hast wie ein Kamel und Du die urbane Schönheit einer Laufrunde entlang einer dichtbefahrenen, achtspurigen Straße ohne jegliche Überquermöglichkeit nicht würdigen konntest, haben Eindruck gemacht.
  • Du verlierst den Überblick, welcher Monat gerade ist.
    In Singapur gibt es keine Jahreszeiten, es regnet höchstens mal ein bisschen mehr und mal weniger. Die Tage sind das ganze Jahr über gleichlang, morgens um 7 Uhr geht die Sonne auf und um 19 Uhr geht sie wieder unter, und es gibt natürlich auch keine Winter-/Sommerzeit. Da kann man schon mal vergessen, in welchem Abschnitt des aktuellen Jahres man sich momentan befindet! Im besten Fall bist als „Expat-Wife“ nicht berufstätig, dann verlierst Du nämlich auch noch den Überblick über die Wochentage („Morgen ist Montag? Na und?!“).
  • Regen bekommt eine völlig neue Bedeutung für Dich.
    Denn wenn es in den Tropen regnet, dann fühlt es sich an, als würde eimerweise Wasser über Dir ausgeschüttet, welches angenehm temperiert ist. Schirme oder Regenjacken bieten absolut keinen Schutz gegen einen solchen Guss, da hilft nur: abwarten. Und das ist kein Problem, denn meistens ist der Spuk innerhalb kürzester Zeit wieder vorbei, und wo eben noch knöcheltief das Regenwasser stand, zeugt kurz darauf höchstens eine kleine Pfütze vom Gewitter. Nach einer Weile hat Dein europäisches Hirn dann auch umgeschaltet: Regen bedeutet nicht automatisch Abkühlung, denn durch die hohe Luftfeuchtigkeit schwitzt Du stattdessen noch mehr als vorher.
    Die Dichte an Blitzen und den dazugehörigen Donnerschlägen vermittelt Dir ein Gefühl davon, was „Naturgewalt“ wirklich bedeutet, die Hochhäuser der komplett von Wasser umgebenen Stadt laden schließlich zum Blitzeinschlag ein. Die tunnelartigen Straßenzüge verdreifachen den Lärm zusätzlich, so dass Du in den ersten Wochen das Gefühl hattest, mitten im Kriegsgebiet zu sitzen. Doch inzwischen verschläfst Du selbst das fieseste Gewitter, ohne zu zucken.
  • Du hast Dich daran gewöhnt, überdurchschnittlich groß zu sein.
    Und zwar mit 1.63 Meter Körpergröße. Zum ersten Mal im Leben wirst Du bei Gruppenfotos in die zweite Reihe gestellt. Massenveranstaltungen besuchst Du zunehmend gern, siehst Du doch endlich auch mal was, und die Griffe in U-Bahnen und Bussen hängen in erreichbarer Höhe.
  • Du bist überdurchschnittlich beleibt.
    Zumindest für asiatische Verhältnisse. Ein BMI von 22 gilt hier als bedenklich, und der Typ im Yogastudio rät Dir dringend, noch 11 Kilo bis zum Idealgewicht abzunehmen.
    Im Klamottenladen greifst Du automatisch zu Kleidung in M, denn S entspricht hier einer schnuckeligen 32 und passt wirklich nur den androgynen kleinen Chinesinnen.
  • Beim Anblick von Reiskäfern, Ameisen, Kakerlaken und Geckos in der Wohnung zuckst Du nur mit den Schultern.
    Der Satz, den Du häufig mit Nachbarn dazu wechselst, ist: „That’s life in the tropics, right?“. Du (ehemals Öko durch und durch) hast eine ganze Batterie an Insektengiften griffbereit auf dem Fensterbrett stehen und scheust Dich nicht, wöchentlich damit die Wohnung zu verpesten. Denn wenn Du es nicht tust, spaziert Dein Vorratsschrank in der Küche irgendwann davon… Ein 1,50 Meter langer Waran, der neben Dir vorbeispaziert, während Du beim Yoga im Botanischen Garten gerade den Sonnengruß übst, eine „schwach giftige“ Schmuckbaumnatter, die sich auf dem Weg zum Kindergarten in der Sonne räkelt, ein Affe, der am großen Fährhafen interessiert das Gewusel am Kofferband durch die Glastür beobachtet: alles ganz normal hier.
  • Scharfes Essen ist kein Problem für Dich.
    Beim Inder zuckst Du kaum noch zusammen, antwortest auf Nachfrage bei Essensbestellung mit „Sure, a little spicy!“ und einzig allein bei Thai-Essen laufen Dir manchmal noch die Tränen über die Wangen. In Deinem Vorratsschrank finden sich zig verschiedene Sorten Chilis (rot, grün, getrocknet, in Pulverform,…), die Du routiniert einzusetzen verstehst.
  • Du kannst fehlerfrei zwanzig verschiedene indische Gewürze aufsagen.
    Und hast diese natürlich auch allesamt im Küchenschrank, neben den Zutaten für thailändische, japanische, malayische, indonesische und chinesische Gerichte. Gula melaka, Amchur powder, bean sauce, Kimchi, Sriracha, Jaljeera und Tamarinde sowie sechs verschiedene Linsensorten hast Du im Regal, kannst diese fehlerfrei benennen und weißt sie zu verwenden. Schließlich betreibst Du tagtäglich kulinarische Weiterbildung und lernst asiatische Lebensmittel und Küchenzubehör wie Vokabeln.
  • Du scheust Dich nicht mehr, Wildfremde mit „Auntie“ (Tante) oder „Uncle“ (Onkel) anzusprechen.
    Denn das ist in Singapur tatsächlich die gängige, respektvolle Anrede für ältere Menschen, deren Namen man nicht kennt. Ob Taxifahrer, Bäckereiverkäuferin, Haushälterin oder Kindergarten-Hausmeister: Du nimmst Dir nach anfänglicher Scheu ein Beispiel an Deinem gerade mal vierjährigen Sohn, der das Prinzip längst durchschaut hat und routiniert alle Erwachsenen so anspricht.
  • Du erfindest neue Strophen für das Kinderlied „Grün, grün, grün sind alle meine Kleider“.
    Denn dieses Lied ist und bleibt nun einmal der absolute Lieblingshit Deines Sohnemanns. Und Schornsteinfeger (schwarz) gibt es hier nicht, Müller (weiß) auch nicht. Gelb stand mal für den Postboten, doch der trägt in Singapur blau. Die Müllabfuhr (ehemals orange) ist hier entweder weiß, grün oder blau, je nach Anbieter. Du musst also selbst kreativ werden und die Farbe pink für Nagelstudio-Besitzerinnen einführen.
  • Dein Kind spricht zwar fließend Englisch, aber mit deutlichem „Singlish„-Einschlag
    Es verwendet eine fragwürdige englische Grammatik und benutzt im Gespräch mit Spielkameraden und Kindergärtnerinnen  ohne mit der Wimper zu zucken „can“ statt „yes“ und „cannot“ statt „no“.
  • Dein Kind jammert: „Ich will nicht immerzu in den Urlaub fliegen!“
    Denn Du bist ständig unterwegs. Sämtliche früher so exotisch klingenden Reiseziele liegen nun praktisch vor der Haustür: Thailand, Bali, Kambodscha, Malaysia, Indonesien, Philippinen, China, Taiwan, Japan – alles nur wenige Flugstunden entfernt oder teilweise einfach per Auto oder Fähre erreichbar. Selbst Australien ist ein beliebtes Reiseziel für „mal eben eine Woche Urlaub“.
    Also versuchst Du, soviel wie möglich davon zu besuchen. Denn Singapur als Stadtstaat bietet zwar endlos viele Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung, aber hin und wieder muss man einfach mal raus. Und zwar mindestens einmal monatlich. Egal, mit wem Du Dich unterhältst: früher oder später werdet Ihr Tipps für einen Wochenendtrip auf schnuckelige Inselchen, in aufregende Städte oder in Tauchparadiese austauschen. Einige davon gehören quasi zum „Kanon“ des Singapur-Expats, wer da nicht gewesen ist, wirkt verdächtig: Bintan, Melakka, Tioman, Bali und Bangkok solltest Du auf jeden Fall schnellstens besuchen, um „mitreden“ zu können.
    Für Dein (Klein-)Kind wird fliegen so normal wie der Weg zum Kindergarten, statt Fußballbildchen werden nun eben Stempel im Reisepass gesammelt. Die Fremdwährungen in der Schreibtischschublade türmen sich, ständig verwechselt Du die Umrechnungskurse von Indonesischen Rupien und Malayischem Ringgit, und das Kind ist für alle Zeiten verdorben, hat es doch bereits jetzt die schönsten Strände der Welt gesehen. Wahrscheinlich wird es später einmal ein Cluburlauber, der nach 40 Jahren im Lieblings-Hotel die „Goldene Plakette“ verabreicht bekommt.
  • Du hast Dich damit abgefunden, dass ständig irgendwas gefeiert wird, von dem Du noch nie vorher gehört hast.
    Denn jährlich wiederkehrende Feiertage gibt es offiziell zwar nur elf in Singapur, doch außer Neujahr, Karfreitag und Weihnachten kennst Du anfangs keines der Feste. Wenn Du nach dem ersten Jahr halbwegs verstanden hast, welcher Religion die anderen Feiertage angehören, fällt Dir auf, dass zudem noch zig andere kleine Festlichkeiten den Jahreskreis verschönern: Childrens‘ Day, Matsuri, Racial Harmony Day, Earth Day… Du gibst auf und lebst fortan nach dem Motto: „Man muss die Feste feiern, wie sie fallen. Egal, welches Fest. Hauptsache, das Kind ist passend dazu angezogen.“
  • Du hast Dich daran gewöhnt, dass es in Singapur nur zwei Sorten von Menschen gibt: die mit Auto und die ohne.
    Denn ein eigenes Auto ist schier unbezahlbar – außer, Dein Mann hat einen guten Vertrag mit seiner Firma. Wenn nicht, fuchst Du Dich schnellstens in die verschiedenen Taxi-Anbieter ein, hast mindestens vier verschiedene Apps dafür auf dem Handy, und bist sehr angetan vom sehr reibungslos funktionierenden und unschlagbar günstigen öffentlichen Nahverkehr.
    Wer ein Auto hat, zeigt es auch gerne. Und da die Zulassung dafür und die Versicherung astronomische Summen verschlingt, manifestiert sich das Prinzip „Klotzen statt Kleckern“.
    Auf dem Kindergarten-Parkplatz versammelt sich nachmittags zur Abholzeit ein Fuhrpark wie beim Genfer Autosalon: Ferrari, Porsche, Maserati, ein weißer Lamborghini, sämtliche SUV-Varianten deutscher Automarken. Natürlich alle mit laufendem Motor, der Klimaanlage wegen. Und keiner zeigt sich davon großartig beeindruckt.
  • Du überreichst alles mit beiden Händen.
    Geldscheine, Kreditkarten, ausgefüllte Adressbögen, Einkaufstaschen: wer dem Gegenüber Respekt zeigen will, übergibt das geforderte mit beiden Händen, gerne verbunden mit einer leichten Verbeugung. Der Entgegennehmende fasst derweil mit einer Hand in die Armbeuge und deutet ebenfalls eine Verneigung an. Was anfangs ungewohnt erscheint, geht Dir bald in Fleisch und Blut über, was beim ersten Heimatbesuch in Deutschland zu Irritationen bei der Bäckereiverkäuferin führt.
  • Du erledigt alles per Handy.
    Und zwar: alles. Abholservice der Reinigung, Lebensmittelbestellung beim Lieferservice, Taxibestellung (s.o.), Restaurant- und Hotelreservierungen, Ticketkäufe, Yogastunden, Chorproben, Stadtführungen, Überweisungen, Busverbindungen und -abfahrtszeiten, Bestellung von Handwerkern, Paketdienste, alles checkst und erledigst Du auch nach 22 Uhr und am Sonntag Abend wischend und tippend per Smartphone. Antworten darauf erhältst Du meist innerhalb von Sekunden.
    Kein Wunder, dass Du das Handy kaum noch aus der Hand legst – wie alle in dieser Stadt! Moment, daraufhin musst Du doch gleich mal „Handydaumen“ recherchieren bzw. per WhatsApp-Chat mit Deinem Hausarzt besprechen, denn der Finger schmerzt seit kurzem ein wenig…
  • Du machst Smalltalk. Mit Wildfremden. Den lieben langen Tag.
    Und es macht Dir auch noch Spaß. Denn alle sind freundlich, zuvorkommend, höflich und interessiert. Mit Taxifahrern führst Du dreißigminütige Gespräche über die besten Spielplätze der Stadt, die Nebensitzerin im Bus fragt Dich nach Deinem Tag, die Kindergärtnerin erkundigt sich nach dem letzten Urlaub, die Pediküre-Dame ruft extra an, um Dich daran zu erinnern, dass Du Dein Lesezeichen vergessen hast Die Gesprächslänge und -intensität steigt exponentiell an, sobald Du Dein Kind dabei hast, denn nun will wirklich jeder mit Dir (oder ihm) aufs Netteste quatschen. Merke: ein freundlich und ehrlich gemeintes „How are you?“ hat noch niemandem geschadet!
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Und in der nächsten Folge erfährst Du, woran Du merkst, dass Du noch längst nicht vollkommen akklimatisiert bist!

14 Replies to “Jahresrückblick: Ein Jahr Singapur – Woran Du merkst, dass Du wirklich in Singapur angekommen bist”

  1. ja,sehr schön, liebe Nadine, hört sich ( liest sich ) gut !!! Da kannst du wirklich noch ein Buch schreiben für new comer. Wünsche euch, daß das 2. Jahr ebenso ereignisreich verläuft, nur in der Tat, in München sieht es dann wieder ein wenig anders aus, aber das muß ja nicht nachteilig sein, also weiter die Feder meostern !
    hG Peter

    1. Danke, lieber Peter! Ich glaube nicht, dass uns im 2. Jahr der Erzählstoff ausgeht – denn schließlich wird ja u.a. über einen Thailand-Urlaub ausgiebig zu berichten sein!
      Viele Grüße,
      Nadine

  2. Vielen Dank für diesen sehr munter zu lesenden Jahresrückblick!
    Was Smalltalk angeht, könnte dieser in der Tat öfter praktiziert werden. Mir jedenfalls gefällt es meistens – nicht immer, wenn es so ein Grummeltag ist oder hektisch zugeht – da bekommt man mal eben einen kurzen Einblick in ein anderes Leben. (Und vielleicht auch eine etwas andere Sicht auf die Dinge vermittelt.)

    Liebe Grüße,
    Franziska

    1. Stimmt, wahrscheinlich liegt es aber auch oft an einem selbst – warum nicht einfach ein freundliches Gespräch beginnen? Das kommt in die Vorsätze-Kiste für die Rückkehr!
      Liebe Grüße und einen hoffentlich nicht-grummeligen Tag,
      Nadine

      1. Puh. Es kühlt nicht mal mehr nachts ab und weil unsere Pfleger total ausgelastet sind, steh ich mal eben 15-20 Minuten und red mit den Bewohnern, die, ganz ehrlich, noch mehr leiden. Also meckere ich wenig und wir haben seit gestern auch so Pflanzenbrausen. Das Wasser braucht 2 Minuten nach dem Auftreffen im Gesicht zum Verdunsten, aber es ist ok. Lach! Wenn nichts mehr geht, weil ich ja eher für den Papierkram dort bin, sage ich das auch so, und dann verstehen sie es auch meistens. Was räsoniere ich hier. Ihr lebt ja grad in einer Tropenlandschaft!

        Merci beaucoup dir! Er ging bis auf eine kleine Implosion gestern sogar sehr friedlich vor sich her.

        Liebe Grüße und eßt für mich bitte diese sauscharfen vegetarischen Dinge mit! =)
        Franziska

        1. Liebe Franziska, ich verfolge mit großem Interesse die Hitzewelle in Deutschland. Natürlich haben wir das ganze Jahr über tropisches Klima, dafür sind aber auch alle Wohnungen und sonstigen Räumlichkeiten durchweg mit Klimaanlagen ausgestattet, so lässt es sich drinnen zumindest immer gut aushalten. Gestern war wieder einmal ein extrem heißer Tag, aber an solchen Tagen bleibt man nachmittags einfach am besten Zuhause. Und: scharfes, würziges Essen hilft, davon schwitzt man zwar noch mehr, aber es fühlt die Mineralienspeicher wieder auf.
          Liebe Grüße und auf baldige Abkühlung,
          Nadine

  3. Vielen Dank, dass du uns alle hier an deinem Abenteuer teilhaben lässt! Seit ich deinen Bog entdeckt habe, lese ich ganz regelmäßig die neuen Artikel und hole mir so ein bisschen exotisches Flair nach Deutschland. Es ist immer sehr interessant, was Du schreibst. 🙂

  4. Happy anniversary!
    Ich surfe jeden Tag vorbei und freue mich über Deine Texte. Und falls ich in der nächsten Zeit nach Singapur komme, würde ich vorab definitiv nach einer dm-Einkaufsliste fragen.
    Liebe Grüße aus Potsdam
    Nina

    1. Vielen Dank, liebe Nina! Und schön, dass Du bei mir mitliest!
      Planst Du denn eine Reise nach Südostasien? Wenn ja, lass es mich wissen – nicht nur wegen der Einkaufsliste! 🙂
      Beste Grüße,
      Nadine

  5. Vielen Dank Nadine! Ich folge auch fast alle deine Beiträge, du schreibst sehr schön! Ich bin auch eine Ex-Pat, wohne in Bayern aber komme aus Uruguay 🙂 Liebe Grüße!

    1. Hallo Agustina, wie schön, dass Du hier bei mir mitliest! Wie spannend, wie lange lebst Du schon in Deutschland?
      Ich würde gerne mal erfahren, wie es jemandem ergeht, der in mein Heimatland als Expat reist, welche Eigenheiten sind Dir dort aufgefallen, was ist gut, was ist schlecht?
      Liebe Grüße, Nadine

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