Jahresrückblick 2017

Jahresrückblick 2017

Das neue Jahr ist zwar schon ein paar Tage alt, trotzdem ist es für einen Rückblick auf das vergangene Jahr noch längst nicht zu spät!

Zugenommen oder abgenommen?
Eindeutig abgenommen – zuerst im Sommer durch den Umzugsstress, dann in Singapur durch Appetitlosigkeit durch Hitze und zuletzt durch die Möglichkeit, 4-5x pro Woche Sport zu machen. Mal schauen, wie es weitergeht!

Haare länger oder kürzer?
Immer gleich – meine Haare wachsen leider nicht über eine bestimmte Länge hinaus und kommen mit zweimal jährlich Spitzenschneiden aus.

Mehr ausgegeben oder weniger?
Wenn man zugrundelegt, dass ich ja vor allem seit August kein Gehalt mehr bekomme, ist mein „privates“ Konto sicher leerer aus im Jahr zuvor. Trotzdem habe ich genau soviel Geld zur Verfügung wie vorher, und davon gebe ich auch genauso viel aus. Shoppen liegt mir ja überhaupt nicht, neue Klamotten brauche ich selten bis gar nie und das meiste Geld „verprasse“ ich sicherlich für Lebensmittel. In Singapur kosten die ja bekanntlich allesamt mehr als in Deutschland, dafür fallen andere Dinge weg.

Die teuerste Anschaffung?
Hmm, siehe oben – Shoppen ist nicht. Die teuerste Anschaffung waren möglicherweise meine im Januar 2016 erstandenen Skier, die ausgiebig getestet wurden, um nun in Deutschland ein Dasein im Keller der Schwiegerpapas zu fristen.
Und die zweitteuerste Anschaffung waren Flossen zum Tauchen: unfassbar, was die kosten – aber dafür passen sie auch bestens und haben sich bereits bewährt!

Mehr bewegt oder weniger?
Siehe die erste Frage – ab September 2017 wirklich sehr viel und regelmäßig bewegt. Ob „mehr“ im Vergleich zum Vorjahr, weiß ich nicht, denn die ganzen Berg-Wanderungen und Skitage sind ja weggefallen.

Das leckerste Essen?
So ganz konkret fällt mir da nichts ein, 2017 war kein Sternerestaurant dabei. Aber das Essen in Singapur ist schon sehr toll – vor allem Dosas. Ich liebe Dosas!!!

Das beeindruckendste Buch?
Ui, schwierig. Gelesen habe ich 2017 jedenfalls 65 Bücher, sagt meine schlaue Liste.
Am beeindruckendsten waren mir davon:
– Die Geschichte der Bienen (Maja Lund)
– Ein wenig Leben (Hanya Yanagihara)
Letzteres hat mich tage-, wenn nicht wochenlang beschäftigt und ich denke immer noch über bestimmte Geschehnisse aus dieser Geschichte nach. Harte Kost, wirklich krass, und sicher schwer verdaulich.

Der ergreifendste Film/die beste Serie?
„La La Land“ im Januar 2017 war mehr oder weniger mein einziger Kino-Besuch. Der war aber schon sehr toll, und trotz eisig kalter Winternacht hätten Verena und ich im Anschluss daran am liebsten auf dem Gehweg getanzt.
Prägend für das vergangene Jahr war serientechnisch für uns aber natürlich „Game of Thrones“. Alle Staffeln davon, alle Folgen davon und überhaupt: wie sollen wir es nur aushalten bis 2019???

Die beste CD? Der beste Download?
Nix, ich höre tatsächlich kaum Musik zuhause (außer Swing zum Putzen und Hörbücher oder Podcasts zum Laufen). Am meisten gehört habe ich wahrscheinlich mit Titus die Kinderlieder der „Wise Guys“, die unumgängliche „Weihnachtsbäckerei“ und das „ABC“-Lied aus der Sesamstraße. Danke an den Spotify-Account meines Bruders an dieser Stelle!

Das schönste Konzert?
Kabarettist und Musiker Stephan Zinner live im Casino am Nordbad im April zum Hochzeitstag zu hören, war wirklich ein Erlebnis, ein sehr lustiges noch dazu!
Auch Helge Schneider live war wieder einmal toll, von Diana Damrau ganz zu schweigen.

Der hirnrissigste Plan?
Im Juli voll zu arbeiten und gleichzeitig einen Auslands-Umzug quasi alleine zu stemmen. Danach war ich dermaßen erledigt, dass ich zwei Monate lang am liebsten durchgeschlafen hätte. Mache ich so definitiv nicht nochmal.
Und der Versuch, ein Diesel-Auto schnell-schnell zu verkaufen, verlief auch nicht ganz so glorreich.

Die gefährlichste Unternehmung?
Keine Ahnung, es gibt Menschen, die halten Skitourengehen oder Tauchen für gefährlich – ich nicht (unter den richtigen Voraussetzungen, versteht sich). Wahrscheinlich ist Fahrradfahren auf der 6spurigen Bukit Timah Road in Singapur zur Rush Hour abends um 19 Uhr schon „Leben am Limit“…

Die meiste Zeit verbracht mit …?
Dem Sohnemann, dicht gefolgt von: mir selbst

Die schönste Zeit verbracht mit …?
Freundinnen, mit denen man die Nacht quasi durchquatschen kann / mit allen Freunden, die zu unseren Abschiedsfeiern kamen / mit all denjenigen, die so eifrig den Kontakt halten – auch über 10.000 km hinweg / der Familie natürlich!

Vorherrschendes Gefühl 2017?
Erste Jahreshälfte: Stolz auf die berufliche Entwicklung und die Befriedigung, dass der Jobwechsel absolut richtig war
Zweite Jahreshälfte: Zurück auf Null – und zwar so richtig!

2017 zum ersten Mal getan?
Einen Auslandsumzug mit allem Drum und Dran über die Bühne gebracht, von vielen Menschen und Gewohnheiten Abschied genommen und ganz von vorne angefangen.

2017 nach langer Zeit wieder getan?
Getaucht! Und zwar bei jeder sich bietenden Gelegenheit!

Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
– Kakerlaken in der eigenen Küche
– Der Satz meiner Oma zum Abschied: „Wer weiß, ob wir uns nochmal wiedersehen.“
– die vielen, vielen Arzt- und Impftermine im Juli

Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
„Kommt uns besuchen, und zwar bald!“

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Keine Ahnung, da soll der oder die Beschenkte sprechen.

Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Reisen zum Geburtstag und zu Weihnachten – was gibt es Besseres?

Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
„Der Vertrag ist unterschrieben, Du kannst jetzt kündigen.“

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
„Ich komme mit, ist doch klar!“

2017 war mit einem Wort …?
Wirbelsturm!

 

 

 

 

 

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