Gastbeitrag: Geburtstagsfestival in Singapur

Gastbeitrag: Geburtstagsfestival in Singapur

Juchu, endlich konnte ich Norman überreden, auch einmal einen Blogbeitrag zu verfassen – und dann auch noch an seinem Geburtstag!
Los geht’s:

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Nadine bat mich um einen Gastbeitrag und so nutze ich meinen Geburtstag für meinen ersten Blogeintrag!

An meinem Geburtstag – ein Samstag – werde ich von Titus ganz lieb geweckt und auf dem Balkon wartet schon eine fantastische Geburtstagstorte, die Nadine und Titus am Vortag gezaubert haben.

Titus erläutert mir dabei, dass es sich um einen sogenannten „Murmeltierkuchen“ handelt! Das scheint wohl ein Maulwurfkuchen zu sein, der durch eine Metamorphose gegangen ist…

Nach dem Frühstück steht für Titus und mich Einkaufen auf dem Wet Market auf dem Programm. Das schaffen wir routiniert und selbst die 7 Kilo Wassermelone bringen wir auf den Radl heil nach Hause. Nadine fröhnt zwischenzeitlich dem samstäglichen Sportprogramm.

Mittags dann erfülle ich mir mein eigenes Geburtstagsgeschenk und gehe endlich wieder auf ein Musikfestival! In Singapur findet das „Laneway“ statt, eine der wenigen Gelegenheiten, Indie Musik live in Asien zu erleben. Das Line Up ist zwar nur mittelmäßig, aber neben australischen, neuseeländischen und sogar lokalen Acts, gibt es das eine oder andere Highlight, dass auch dem gemeinen fm4-Hörer bekannt vorkommt, wie etwa Amy Shark, Billie Eilish oder Bonobo. Und so habe ich um 13h bereits das erste Festivalbändchen 2018 am Handgelenk.

Das Laneway findet auf „The Meadow“ statt, einem Teil von „Gardens by the Bay“. Die Bühne befindet sich vor beeindruckender Kulisse, im Hintergrund direkt das Marina Bay Sands und die restliche Skyline. Da die für mich interessante Acts vor allem am Anfang spielen, sitze ich also schon am frühen Nachmittag auf dem Festivalgelände vor der Bühne. Noch (!) ist es recht leer und die Musik macht Spaß – allerdings wird es auf der Wiese in praller Sonne bei weit über 30 Grad ziemlich heiß. Richtig merken werde ich es dann am Abend, wenn der Sonnenbrand auf Nacken und Armen brennt… Aber zurück zum Festival: hier bin ich noch frohen Mutes und besorge mir natürlich auch ein schön kaltes Bier; muss dann eine Stunde später allerdings auch feststellen, dass das bei der Hitze nicht ideal für den Kreislauf (in meinem Alter….) mehr ist.

Ansonsten ist ein Festival in Singapur so, wie man sich ein Festival in Singapur vorstellt: kein Krümelchen Müll, auf den Wegen laufen ernsthaft Straßenkehrer und räumen auf, Rauchen ist nur in ausgewiesenen Bereichen erlaubt, usw. Nicht die Spur von Matsch, Chaos oder Bierdusche – nur die Blümchen und Glitzer im Haar gibt es in Singapur genauso wie in Neuhausen ob Eck.

Der digitale Kommerz ist natürlich auch auf einem Festival in Singapur vertreten. Und so ist die halbe Anlage von Uber Eats gesponsert inkl. extra Pick-Up Points, so dass man sich sein Essen mit Uber sogar auf das Festivalgelände liefern lassen kann! Wahnsinn.

Am frühen Abend bin ich dann durch von Hitze und Musik. Titus und Nadine konnten leider nicht mit, da Kinder unter 6 nicht erlaubt sind. Ich düse also heim, so dass ich zum Geburtstagsabendessen sogar wieder daheim bin (mit Uber Eats 🙂 und den Abend mit Cuba Libre auf dem Balkon ausklingen lassen kann! Sehr schön!

One Reply to “Gastbeitrag: Geburtstagsfestival in Singapur”

  1. das war in der Tat ein schöner Geburtstag, wenn auch über Tag allein! Dann noch einmal alles Gute fü die kommenden Tage bis zum ersten family treff am 23.3.
    lG der Vater

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